Schließen ✖

Wir sind ZF Service Point Partner - Ihr Partner für den Pkw-Antriebsstrang in der Region.

Service-Tipps

Andere Länder, andere Geschwindigkeitsregeln: Unterwegs mit dem Caravan

Wer eine Reise mit dem Caravan in Europa macht, muss einiges beachten. Zum Beispiel beim Tempo.

Wer mit Wohnwagen ins Ausland fährt, sollte sich vorher über die dort geltenden Tempolimits für Gespanne informieren. Bild: CIVD

Die Reise mit dem Caravan ins europäische Ausland verspricht Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse. Doch bevor die Fahrt beginnt, solltet ihr euch über die unterschiedlichen Verkehrsregeln der jeweiligen Länder informieren. Besonders bei den Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es teils erhebliche Unterschiede zu den deutschen Vorschriften, die es zu beachten gilt, um eine sichere und stressfreie Reise zu gewährleisten.

Geschwindigkeit im Überblick
In Deutschland dürfen Gespannfahrer innerorts mit bis zu 50 km/h unterwegs sein. Doch Vorsicht: In Spanien liegt die Höchstgeschwindigkeit bei nur 30 km/h auf Straßen mit einer Fahrbahn pro Richtung. Auch auf Landstraßen sollten deutsche Urlauber auf der Hut sein: Während in Deutschland bis zu 80 km/h erlaubt sind, gilt in Spanien eine Begrenzung von 70 km/h. Italien zeigt sich ähnlich streng und erlaubt ebenfalls nur maximal 70 km/h. In Ländern wie Dänemark, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien und Ungarn liegt die maximale Geschwindigkeit auf Landstraßen bei 70 km/h, abhängig vom Gesamtgewicht des Gespanns. In Albanien und Finnland sind es sogar nur 60 km/h.

Autobahn-Tempolimits im Vergleich
Auch auf den Autobahnen Europas gibt es keine einheitlichen Regelungen. In vielen Ländern, darunter Deutschland, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für Gespannfahrer. Doch es gibt Ausnahmen: In Bulgarien und Portugal sind bis zu 100 km/h erlaubt, in Belgien darf man 120 km/h fahren und Frankreich ist mit 130 km/h besonders großzügig.

Länderspezifische Vorschriften: Besonderheiten beachten
Neben den allgemeinen Tempolimits gibt es in vielen Ländern spezielle Vorschriften, die Caravan-Fahrer unbedingt beachten sollten. So gilt in Brüssel innerorts ein generelles Tempolimit von 30 km/h. In Luxemburg ist bei Regen die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften auf 75 km/h begrenzt.

Parken mit dem Wohnwagen
Wohnwagen-Gespanne dürfen überall parken, wo Platz ist. Abgekoppelte Woh-wagen max. 14 Tage. Auf Gehwegen nur unter 2,8 t. Wohnwagen über 2 t dürfen nachts und an Feiertagen in Wohngebieten nicht parken. Auf Autobahnraststätten nur auf Gespannplätzen, keine LKW-Parkplätze, sonst 30 Euro Bußgeld. Wie es in anderen Ländern aussieht, solltet ihr auch vor eurer Urlaubsfahrt recherchieren.

Gut vorbereitet in den Urlaub
Eine gründliche Vorbereitung ist das A und O für eine sichere Caravan-Reise durch Europa. Informiert euch vorab über die geltenden Verkehrsregeln und passt eure Fahrweise den länderspezifischen Vorschriften an. So könnt ihr entspannt und sicher die Schönheiten des Kontinents erkunden und die Freiheit des Caravanings in vollen Zügen genießen.

Der Automobil-Club Verkehr (ACV) gibt einen hilfreichen Überblick, welche Regeln für Wohnwägen in Europe gelten. Dort findet ihr neben Informationen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen auch alles rund um überstehende Ladungen, Mautbestimmungen und Parkvorschriften.